Kirchenchor Pöham
Kirche PÖHAM

Unsere Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1929 erbaut und am 24. Oktober 1929 durch Fürsterzbischof Dr. Ignatius Rieder der Mutter Gottes geweiht (Maria Himmelfahrt 15. August). Sie entstand anstelle der Brandstatt- oder Fritzerkapelle, die 1796 erbaut, aber desolat und zu klein wurde. Die schwarze Muttergottes am Hochaltar stammt aus der ehemaligen Brandstattkapelle, die mehrmals abgebrannt ist. Es wurde überliefert, dass die Muttergottesstatue dadurch geschwärzt worden sei. Große Verehrung findet auch der Hl. Sebastian. Wertvoll ist die kleine Barockorgel aus dem 18. Jahrhundert, die aus dem Schloß Stuppach in Niederösterreich stammt und 1999 saniert wurde. 1950 entstand ein Anbau für Sakristei und Jugendheim. In den Jahren 1992 - 1999 erfolgte eine Generalrenovierung des Gotteshauses. Eine besondere Aufwertung fand die Kirche durch den Einbau von großen Kirchenfenstern, die vom Künstlerehepaar Wolf aus Graz für das Missionshaus St. Severin angefertigt wurden und von den Pöhamern erworben werden konnten. Mit Ausnahme der Kriegsjahre wurde die Kirche immer von Patres des Missionshauses St. Rupert betreut. Die Filialkirche Pöham gehört zur Pfarre Pfarrwerfen, ist jedoch weitestgehend selbständig.

Kirchenchor PÖHAM 19.11.2016
CHORLEITERIN: Wagenhofer Bernadett

Stimmlagen:

Sopran
= höchste Frauenstimme
Alt = tiefste Frauenstimme

Tenor = höchste Männerstimme
Bariton = mittlere Männerstimme
Bass = tiefste Männerstimme
1. Reihe v. links nach rechts: Pfuner Sandra, Wagenhofer Johanna, Wagenhofer Bernadette, Brandner Elisa, Vierthaler Sarah, Illmer Sigrid, Burger Barbara;
2. Reihe v. links nach rechts: Burger Hieronymus jun., Burger Hieronymus sen., Vierthaler Barbara, Vierthaler Larissa, Brandner Johannes, Brandner Rupert;
Chormitglieder:
BASS: Burger Hieronymus jun.; Burger Hieronymus sen., Brandner Johannes;
TENOR: Brandner Rupert;
ALT: Illmer Sigrid; Vierthaler Sarah; Vierthaler Larissa, Pichler Carina; Wagenhofer Johanna, Burger Barbara;
SOPRAN: Wagenhofer Bernadette; Brandner Elisa, Pfuner Sandra;
ORGEL: Vierthaler Barbara; Vierthaler Larissa; Wagenhofer Johanna;
Aus der Chronik des Kirchenchores PÖHAM
Die Gründung des Kirchenchores

Gemeinsam mit der Kapelle wurde 1932 auch der Kirchenchor PÖHAM vom damaligen Schlulleiter Johann Schober, aus Muhr im Lungau stammend, gegründet. Der Chor hat seine Wurzeln im Kinderchor, der zur Pflege des Volksliedgutes ins Leben gerufen wurde. Gesungen und musiziert wurde jedoch in Pöham immer schon, lange bevor der Musikverein geründet wurde.
Gründungskapellmeister und Chorgründer:
Oberlehrer Schober Johann von 1932 - 1946
Der Kinderchor im Gründungsjahr.
Der Kinderchor hatte regen Zuspruch. Die Freude am Singen und Musizieren war groß. Zur damaligen Zeit war der Betrieb der Orgel nur mit einem tretbaren Luftbalg möglich. Die jungen Burschen übernahmen dieses Amt gerne. Einer der sogenannten Lufttreter ist am Bild von 1945 in der Mitte sitzend zu sehen. (Laner Alois, Kleingastegg)
1937
1938 1945
1970
2001
Chorleiter nach Schober waren:

1946 - 1957 Oberlehrer Karl Henzl
1957 - 1961 Bruder Misael von St. Rupert
1961 - 1970 Dir. Johannes Zajc
1970 - 1975 Prof. MMag. Holzmann Josef, Kohlstaub
1975 - 1982 Pater Josef Regler von St. Rupert
1982 - 1997 Holzmann Johann, Fritzlehen
1998 - 2017 Burger Hieronymus jun.
12.2017 - ..... Wagenhofer Bernadett
Karl Henzl
Br. MISAEL Rochus Bader SVD Direktor
Johannes Zajc
Prof. MMag.
Josef Holzmann
P. Josef Regler SVD Holzmann Johann
Burger Ronny jun.
KIRCHE PÖHAM
Filialkirche Maria Himmelfahrt in PÖHAM

Zwischen Pfarrwerfen und Bischofshofen beginnt an der Einmündung des Fritzbaches in die Salzach das Fritztal. Nach wenigen Kilometern auf der Bundesstraße 99 erreicht man den Ort PÖHAM mit seiner kleinen Kirche, die pfarrlich zu Pfarrwerfen gehört.
Ursprünglich gehörte der ganze Raum mit Winkl, Alpfahrt und Kreuzberg zur Pfarrei Werfen, erst mit der Schaffung der Ortsgemeinden (1848/49) kamen die Gebiete südlich des Fritzbachs zu Bischofshofen. Der Ortsname geht auf die Familie namens "BEHAIM" zurück, die im 16. und 17. Jahrhundert das Gut "Vordergasteg" besaß. Ursprünglich hieß diese Gegend Gasteig (steiler Weg), ein Alhaiden de Gastaig in der Vritz, um 1250 urkundlich erwähnt.
Der Vorgängerbau der heutigen Kirche war die sogenannte Brandstättkapelle, die um das Jahr 1746 von Konrad Quechenberger, dem Brandstättbauern, errichtet worden war. Auf Initiative des Kaplans Franz Laimböck wurde die nach Süden gerichtete Kapelle im Jahr 1928 abgerissen und durch den heutigen, nach Osten orientierten Kirchenbau ersetzt.
Den Plan dafür lieferte der Salzburger Architekt PAUL GEPPERT.
Am 24. Oktober 1929 wurde die neue Kirche von Fürsterzbischof Dr. Ignatius RIEDER eingeweiht. Das Gnadenbild der ehemaligen "Brandstättkapelle" war 1929 im Besitz von Kaspar und Gertraud Hasenbichler in Pfarrwerfen. Auf Bitten der Gläubigen schenkten sie das Gnadenbild "Die schwarze Muttergottes von Pöham" (eine Loretomadonna) der neuen Kirche. Besondere Verehrung erfreut sich der hl. Sebastian, dessen Statue die Kirche ziert. Die Brandstättbäurin Elisabeth Schwarzenberger hatte für den Kirchenneubau den Baugrund zur Verfügung gestellt und die Pöhamer haben unter großen Opfern ihre kleine Dorfkirche gebaut. Die damaligen Kirchenbänke stammten aus der Klosterkapelle des Missionshauses St. Rupert in Bischofshofen. Mit Ausnahme der Kriegsjahre 1939-1946 wurde und wird die Kirche von den Patres des Missionshauses betreut (2017 - derzeit von GR P. Anton Außersteiner)
Da die Sakristei kaum vier Quadratmeter groß war, wurde 1950 (unter P. Johannes Ackermann) ein Anbau notwendig; darin konnte auf Wunsch der Pöhamer auch ein kleines Pfarrheim über der Sakristei untergebracht werden.

Beschreibung:
Der von einem steilen Satteldach mit Dachreiter gedeckte rechteckige Bau trägt an der westlichen Eingangsseite ein Kreuzigungsrelief aus glasiertem Ton des Radstädter Bildhauers LEO MILLER. Darunter in großen Lettern das Bibelzitat "Kommet alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid" (Mt 11,28). Bei der Errichtung der Kirche konnten Bestände aus der Vorgängerkapelle und dem Altar der Hauskapelle der Halleiner Schulschwestern verwendet werden. Der von je drei Fenstern belichtete Hauptraum mündet in den eingezogenen Chor mit dem Hochaltar. Er birgt in der Mittelnische die schwarze Madonna mit dem Kind, den Altarauszug bildet eine noch aus barocker Zeit stammende Figurengruppe (Schnitzwerk) der hl. Dreifaltigkeit (Gottvater, hl. Geist und Christus - hier als Jesuskind, mit Strahlenkranz der Apsis) mit Maria und Joseph.
Den Altar flankieren ebenfalls noch barocke Konsolfiguren der beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus (18. Jhdt). In den Nischen des Chorbogens stehen links eine Statue der hl. Teresa von Avila und rechts der Madonna von Fatima; am linken Seitenaltar die Statue des hl. Joseph, rechts Herz Jesu (diese beiden Figuren stammen noch aus der Brandstättkapelle). Oberhalb der Seitenaltäre befinden sich die Konsolfiguren des hl. Sebastian und Christus an der Geißelsäule.
Die Orgelempore birgt eine kleine Barockorgel, auf der lt. Inschrift Franz Schubert gespielt haben soll. Sie stammt aus dem Schloss Stuppach bei Gloggnitz (NÖ) und ist ein Geschenk von Anton Wolf und dessen Ehefrau an die Kirche; an der Emporenbrüstung stehen Holzstatuen der hl. Josef, Joachim, Florian, Sebastian und Johannes der Evangelist.
In den Jahren 1992-199 erfolgte eine Generalsanierung des Gotteshauses. Eine besondere Aufwertung fand die Kirche durch den Einbau von sechs großen, bunten Glasfenstern, die vom Künstlerehepaar Wolf aus Graz für das Missionshaus St. Severin in Fürstenfeld angefertigt wurden und von den Pöhamern erworben werden konnten.
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