Die Klarinette:
Die Klarinette wurde aus einem altem primitiven Blasinstrument mit einfachem Rohrblatt und zylindrischer Bohrung dem "Chalumeau" (sprich: "Schalumo") um 1690 durch Johann Christopf Denner aus Nürnberg entwickelt. Er brachte Klappen an und benutzte ein Überbloch, um das Überblasen in die Duodezime zu ermöglichen. Das neue Duodezimregister erhielt den Namen "Clarino", weil es einen ähnlichen Klang besaß wie die hohe Solotrompete und geeignet schien, das Clarinblasen (= das Blasen der hohen Trompetenpartien) zu ersetzen. Aus Clarino entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Bezeichnung clarinetto (kleines Clarino). Im 19. Jahrhundert wurde das Instrument vor allem durch Iwan Müller entscheident verbessert, er baute das so genannte deutsche System. Um 1840 entwickelte Klose und Buffet einen Klarinettentyp, die so genannte französische (Boehm-) Klarinette. Im Blasorcheter werden heute beide Systeme verwendet.
In manchen Blasorchestern wird auch noch die Es-Klarinette und die Bassklarinette verwendet.
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